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Ich gebe es zu, bei Strassensammlungen für Hilfswerke gab und gebe ich nie etwas. Dort weiss man nie, wieviel des Geldes wirklich ankommen und was für die Drückertruppe ausgegeben wird. Und das ist manchmal mehr, als die in Not leidenden Personen bekommen.

Trotzdem habe ich mich nun entschieden zu spenden. Und zwar monatlich 50 Franken bei einer Sache, wo ich das Gefühl habe, dass meine Spende auch dort ankommt. Unter http://www.kinderhilfswerk-noah.org/ werden Paten für Waisenkinder in Syrien gesucht. Facebook-Seite. Ein Tropfen auf den heissen Stein, aber besser als nichts und ein Meer besteht ja bekanntlich auch nur aus vielen Tropfen…

Wir (meine Frau und ich) haben uns spontan für diese Hilfe entschieden. Wenn man selbst Kinder hat, dann treffen einen diese Schicksale noch tiefer. Wir haben uns für die 11-jährige Raean und deren Geschwister entschieden. Mehr Informationen werden wir jetzt per Post bekommen. Die Patenschaft ist für 12 Monate angelegt, wobei ich keinen Grund sehe, der Familie auch noch etwas länger zu helfen. Zumindest solange, bis man in Syrien wieder ein normales Leben führen kann.

Wenn man so Schicksale mitbekommt, dann bis ich umso dankbarer und glücklicher in der Schweiz zu leben. Uns geht es verdammt gut!