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Wieso ein 2012er MacBook Pro mein idealer Laptop ist

Der Beitrag wurde inspiriert durch den Beitrag auf cultofmac.com „Why is Apple’s ancient 2012 MacBook Pro still so popular?“.

Nun ist es so, dass ich seit beinahe 6 Jahren das mittlerweile „veraltete“ 13-Zoll non-Retina MacBook Pro (MBP) verwende. Erst im Dezember 2015 habe ich nochmals ein neues Gerät der gleichen Bauart gekauft, das von Apple selbst als „Mitte 2012er-Modell“ bezeichnet wird.

Jetzt kann man sich fragen, wieso ich einen Laptop, der schon über 3 Jahre alt ist, überhaupt noch kaufe und dafür den Originalpreis bezahle, respektive wieso Apple so altes Zeugs überhaupt noch verkauft. Bin ich nun zum verblödeten Apple-Fanboy geworden, der für alles was einen angefressenen Apfel drauf hat, überteuerte Preise bezahlt?

 

Wieso Apple den 13-Zoll non-Retina MacBook Pro noch im Sortiment hat und wieso dieser immer noch massenhaft verkauft wird, ist ganz einfach: Das Gerät hat als letztes MacBook Pro noch ein integriertes DVD-Laufwerk und lässt sich einfach erweitern. Die Argumentation zu diesen Punkten findet man im Beitrag von cultofmac. Der schlechte Bildschirm kümmert in der 13-Zoll-Grösse (Kleine) die wenigsten Benutzer und deshalb sind die Kunden auch bereit 200 Franken/Euro mehr dafür als für das billigste MacBook Air zu bezahlen.

 

Wieso ich weiterhin dieses Gerät verwende? Nun zuerst muss ich sagen, dass ich den Vorgänger mit einem Core 2 Duo-Prozessor seit 2010 im Einsatz hatte. 6 Jahre lang ist der Laptop täglich mehrere Stunden im Einsatz gewesen und hat mich nie im Stich gelassen. Viele Leute kennen diesen Laptop von Präsentationen mit „Scrat“ (das Rattenhörnchen aus Ice Age) auf dem Deckel. Ich habe jetzt ein Update gemacht, da ich nochmals das letzte Modell dieses MacBook Pro haben wollte, bevor es definitiv und ohne Voranmeldung von Apple aus dem Sortiment geworfen wird. Sonst würde ich nach wie vor mit dem 6-Jährigen Gerät arbeiten und den Rechner erst ersetzen, wenn dieser nicht mehr funktioniert. Natürlich ist der MBP viel schwerer als alle seiner abgespeckten 13-Zoll-Nachfolger. Aber das ist für mich sekundär. Das wichtigste ist für mich weiterhin die Erweiterbarkeit und Anpassung an meine Bedürfnisse. So habe ich den Arbeitsspeicher auf 16GB erweitert, obwohl Apple max. 8GB angibt.

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Zudem habe ich mit einen SATA3-Adapter von hardwrk das DVD-Laufwerk ersetzt und mit einer 1TB SSD ergänzt. Das Ganze (die Original 1TB HDD und die 1TB SSD) habe ich zu einem 2TB Fusion Drive zusammengefügt. Fusion Drive ist eine von Apple entwickelte Technik, mit der eine SSD und eine mechanische Festplatte (HDD) zu einem logischen Laufwerk verbunden werden. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung von Hybridlaufwerken, doch im Unterschied zu diesen handelt es sich bei Fusion Drive um eine reine Softwarelösung. Damit bekommt man die Geschwindigkeit einer SSD mit dem billigen Speicher einer HDD. Das bedeutet für mich genug Speicher, um meine virtuellen Maschinen auf meinem MacBook Pro zu verwalten.

SSD und hardwrk-Adapter anstatt DVD-Aufwerk

SSD und hardwrk-Adapter anstatt DVD-Aufwerk

Den neuen MBP habe ich mit dem schnellsten verfügbaren Prozessor gekauft (2.9GHz Intel Core i7), der aber so leider nicht im lokalen Apple Store zu bekommen ist, sondern erst nach meiner Bestellung in China zusammengebaut und dann mir nach Hause gesendet wurde. Laut Performancetests soll der Prozessor meines „neuen“ 2012er MacBook Pro lediglich um 10% langsamer sein, als die aktuellen 2015er MacBooks mit den schnellsten Prozessoren. Damit kann ich sehr gut leben.

Nur, dass man mich nicht falsch versteht. Würde es diesen MacBook Pro in der „offenen“ Bauweise in einer Retina-Ausführung geben, dann hätte ich diesen gekauft. Nicht, weil ich diese Auflösung auf dem Laptop je gebraucht hätte, sondern um damit einen externen 4K-Bildschirm zu betreiben zu können. Aber „offen“ und erweiterbar/reparierbar ist für mich wichtiger als 4K, das ich vielleicht einmal brauchen könnte.

Und zum Schluss noch über das Argument, dass der 13-Zoll-Bildschirm für ein professionelles Arbeiten zu klein ist: Bei einem Windows-Laptop gebe ich recht. Das Umschalten/Ausblenden der Anwendungen benötigt immer eine „umständliche“ Bewegung des Zeigers und ein Klicken oder das Verwenden eines Kurzbefehls auf der Tastatur. Beim OS X platziere ich die Anwendungen auf mehreren Desktops und schalte mit einer Wischbewegung zischen den Desktops, resp. Anwendungen hin und her. Daraus resultiert ein unterbrechungsfreier Workflow, der mich mit einem MacBook Pro viel produktiver arbeiten lässt. Dies, die langlebige Hardware, die kostenlose Standard-Software und kostenlosen Betriebssystem-Updates lassen die höheren Beschaffungskosten für einen MacBook Pro mehr als rechtfertigen. Aber am Schluss ist dies meine subjektive Meinung.

 

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Apple killt sein App-Ecosystem

Gestern war es wieder soweit. An der WWDC 2015 wurden die Softwareupdates von Apple vorgestellt. Vor allem bei iOS wurde viel unter der Haube gemacht und bestehende Apps verbessert und einige neue herausgebracht.

Apple hat ja den Vorteil, dass sie genau wissen, welche App wieviel Mal gekauft wird; somit kann auch der Bedarf der Benutzer einfach erkannt und zu Apples Nutzen eingesetzt werden. Dies zum Leid der unabhängigen App-Hersteller, die innerhalb von Tagen von einer glänzenden Zukunft in ein dunkles Tal der Tränen stürzen können. Ich rede hier aber nicht vom  «armen» Google, welches man mit Apple-Apps konkurrenziert, sondern von den kleinen Firmen, denen Apple wirklich Schaden zufügen kann. Aktuell kommen mit iOS9 die Apps Flipboard, Spotify, Wunderlist und Evernote massiv in Bedrängnis, zumindest das kann ich anhand der letzten Keynote sagen. Nun, Wunderlist tut es nicht mehr weh, da diese erst letzte Woche für 200 Millionen von Microsoft gekauft wurden. Die haben einen sauberen Exit geschafft und müssen iOS9 nicht mehr fürchten.

Bei den anderen Herstellern sieht es anders aus. Ich will hier aber nicht konkret auf die einzelnen Tools eingehen, sondern auf das prinzipielle Vorgehen von Apple, welches auf lange Sicht falsch ist und den App-Markt (zer-)stören wird.

Niemand hat etwas dagegen, wenn Apple sein Betriebssystem verbessert und es mit schon lange überfälligen Funktionen erweitert. Kein Thema, das muss sogar sein. Ist es sogar legitim, dass man Funktionen, welche von Drittherstellern angeboten werden, in sein geschlossenes System implementiert. Was aber falsch ist, ist dass man diesen Firmen dafür nichts bezahlt. Zumindest dann, wenn es so offensichtlich ist, wie zum Beispiel mit Apple Music und Spotify oder Pandora. Hier muss Apple einen neuen Kurs einschlagen: Entschädigt die Firmen zumindest mit einem realen Preis. Also vielleicht nicht hunderte von Millionen wie bei einem Exit, aber ein paar Dutzend Millionen dürften es schon sein, denn diese haben das Fundament gelegt, damit ihr noch mehr Gewinn einfahren könnt. Mit den –zig Milliarden an Barreserven, kann sich das Apple aus der Portokasse leisten.

Natürlich muss das Apple nicht tun, aber schauen wir die Situation aus Sicht der App-Entwickler an: Für die ist klar, dass sobald deren Geschäftsidee (zu) erfolgreich wird, diese von Apple kopiert wird und somit dies das Ende der App/Unternehmen bedeuten kann. Die Konsequenzen daraus? Nun, die sind unklar, aber es wird nicht dazu führen, dass das Vertrauen in Apple gesteigert wird. Die Diversifizierungs-Strategie von Apple ist das Problem.  Man macht sich am Ende mehr kaputt, als dann man gewinnen wird.

Mein Tipp an die Jungs aus Cuppertino: Wenn ihr euch schon von anderen Firmen «inspirieren» lässt, dann zahlt den Firmen auch anständig Geld dafür. Und aus dem Vorgehen könnte man auch sehr gut ein Geschäftsmodell machen –> Aussergewöhnlich gute Apps werden von Apple «offiziell» zu fairen Preisen gekauft. Dies gäbe eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Und wenn der Hersteller dies nicht will, dann sei es so.

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WLAN-Router sollen unsere Handys aufladen

Davon rede ich doch schon seit Jahren. Schön, dass die Forschung nun auch diese Idee hatte. Ich erinnere mich noch an die Gewerbeschule vor 30 Jahren. Schon da hatte mir der Lehrer für Elektrotechnik erzählt, dass die Bauern in der Nähe des Landessenders Beromünster die Neonröhren nur einmal zünden mussten und diese dann durch die Radiowellen weiterleuchteten… Und wenn wir schon die Umwelt mit dem Elektrosmog vollpumpen, wieso können wir dann diese Energie nicht auch fürs Laden/Betreiben von Geräten brauchen?

Erste Tests mit dem neuen Stromversorgungs-System sind bereits erfolgreich verlaufen. So ist es den Forschern gelungen, Handys in einer Modem-Entfernung von bis zu 8,5 Metern aufzuladen.

Das wäre vielleicht auch die Lösung, um die Apple Watch dann wirklich länger als 16 Stunden betreiben zu können.

Jedenfalls ist das dann sicher ein Grund für mich mal wieder auf neue Endgeräte umzusteigen.

 

Quelle: 20 Minuten – WLAN-Router sollen unsere Handys aufladen – News

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«Leichte Sprache» in der Kantonsverwaltung St. Gallen

Nun will die Verwaltung des Kanton St. Gallen etwas Gutes tun und hat eine erste Botschaft zusätzlich in «Leichter Sprache» publiziert. Soweit so gut.

Diesen Text habe ich mir mal angeschaut und bin der Meinung, dass es hier noch einiges an  Verbesserungspotential gibt. Aber fangen wir mal von Vorne an, bei den Zielgruppen. Hier versucht man vier Personengruppen damit abzufangen: 1. Personen mit Lernstörungen, 2. Analphabeten, 3. Pensionäre und 4. Ausländer. Wenn ich den Text anschaue, dann ist dieser Text aber eher für eine 5. Personengruppe geschrieben, nämlich solche mit speziellen Bedürfnissen. Das soll nicht herablassen tönen, denn auch Personen mit speziellen Bedürfnissen soll man erreichen können.

Hier der Grund, wieso ich bei den anderen vier Personengruppen aber denke, dass diese Texte unpassend sind:

  • Personen mit Lernstörung oder Analphabeten haben nicht per se ein intellektuelles Defizit. Wenn ich schlecht lesen kann, dann spielen die verwendeten Wörter eine sekundäre Rolle. Natürlich ist es ein riesiges Problem, wenn es sich um Amtsdeutsch handelt, mit Schachtelsätzen und unbekannten Fremdwörtern handelt, aber dazu noch später.
  • Pensionäre werden auch nicht per se zum Zielpublikum dieser Art von Publikation. Diese sehen mit den Jahren vieleicht schlechter, aber sonst sind die meisten im Kopf noch fit wie ein Turnschuh. Demenz ist ein anderes Thema, aber da gehören sie dann wieder zur fünften Personengruppe.
  • Ausländer: Tja, da ist die Schweiz aus meiner Sicht zu gutmütig. Ein Grundverständnis der (Hoch-)Sprache des Landesteiles wo man lebt, sollte aus meiner Sicht nach 6 Monaten ein Muss sein… Aber dazu möchte ich mich nicht weiter äussern, da ich nicht in die rechte Schublade gesteckt werden will, wo ich mich definitiv NICHT sehe!

Jetzt aber nochmals zu den Inhalten. Hier fehlt mir noch eine Strukturierung durch Überschriften. Mindesten eine Auszeichnung solcher. Eine Seitenweise Auflistung von ein-, zweizeiligen Absätzen entspricht nicht meinem Verständnis eines gut lesbaren und verständlichen Textes.  Wieso man bei Aufzählungen auf Aufzählungszeichen verzichtet, ist mir auch schleierhaft, denn dadurch wird der Text schwerer verständlich. Nun ja, vielleicht können Personen mit speziellen Bedürfnissen mit Aufzählungszeichen vielleicht nichts anfangen, aber ganz sicher würde es den Zielgruppen 1 bis 4 helfen.
Soweit meine Gedanken zu den paar Seiten Text, den ich dafür analysieren konnte.

Trotzdem habe ich noch etwas: Was belustigend ist der Fakt, dass der Kanton St. Gallen die sonst verwendete Sprache «Schwere Sprache» nennt… Nicht «normal», sondern «schwer»! So und da fühle ich mich als Nicht-Jurist und nicht Staatsangestellter ausgegrenzt. Also verstösst die «Schwere Sprache» gegen die gesetzlich geforderte Inklusion.
Und deshalb hier mein Vorschlag: Wieso kreiert man nicht eine «Normale Sprache» für alle amtlichen Dokumente? So wie eine Person mit speziellen Bedürfnissen ein Problem beim Verstehen von «normalen» Texten hat, so hat die Mehrheit der Schweizer auch ein Problem beim Verstehen des Amtsdeutsch der «Schweren Texte». Sprache wandelt sich, wobei die Amtssprache immer irgendwie einige Dekaden nachhinkt. Oder sehe ich dies komplett falsch?

How Dude are you?

Der Dude aus dem Film «The Big Lebowski» hat bei vielen Kultstatus. Mit einem neuen Tool kann nun jedermann herausfinden, wie viel Dude in ihm steckt.

Auf how-dude.me erzielt der originale Dude (gespielt von Jeff Bridges) auf der Dude-Skala 99 Punkte.

Ich habe 100%! Zumindest in meinem Alpöhi-Ferienlook auf der Baustelle. Mein Büro-Babyface bekommt dann nur noch 71%.

50 Franken für eine bessere Welt

Ich gebe es zu, bei Strassensammlungen für Hilfswerke gab und gebe ich nie etwas. Dort weiss man nie, wieviel des Geldes wirklich ankommen und was für die Drückertruppe ausgegeben wird. Und das ist manchmal mehr, als die in Not leidenden Personen bekommen.

Trotzdem habe ich mich nun entschieden zu spenden. Und zwar monatlich 50 Franken bei einer Sache, wo ich das Gefühl habe, dass meine Spende auch dort ankommt. Unter http://www.kinderhilfswerk-noah.org/ werden Paten für Waisenkinder in Syrien gesucht. Facebook-Seite. Ein Tropfen auf den heissen Stein, aber besser als nichts und ein Meer besteht ja bekanntlich auch nur aus vielen Tropfen…

Wir (meine Frau und ich) haben uns spontan für diese Hilfe entschieden. Wenn man selbst Kinder hat, dann treffen einen diese Schicksale noch tiefer. Wir haben uns für die 11-jährige Raean und deren Geschwister entschieden. Mehr Informationen werden wir jetzt per Post bekommen. Die Patenschaft ist für 12 Monate angelegt, wobei ich keinen Grund sehe, der Familie auch noch etwas länger zu helfen. Zumindest solange, bis man in Syrien wieder ein normales Leben führen kann.

Wenn man so Schicksale mitbekommt, dann bis ich umso dankbarer und glücklicher in der Schweiz zu leben. Uns geht es verdammt gut!

Rückläufige Übernachtungen auf Schweizer Campingplätzen

Und schon hört man das Jammern in aller Munde. Seit 2009 sollen die Übernachtungen um etwa 25 Prozent zurückgegangen sein.

Gut bin ich im Jahr einige Wochen und Wochenenden auf Zeltplätzen zu Hause. Genug Erfahrung, um hier meinen Senf dazu zu geben. Nebst zwei 2-Mann-Zelten, habe ich noch ein 4-Mann-Zelt und ein Familienzelt mit 40m². Je nach Anzahl Personen und Aufenthaltsdauer wird da kräftig variiert und von sehr spartanisch bis luxuriös mit aufblasbarem Ecksofa campiert.

Zum Thema: Natürlich war der letzte Sommer ziemlich besch…en. Ich habe einige Male ein nasses Zelt eingepackt, aber nur dem Wetter die Schuld an den schlechten Zahlen zu geben, ist mir etwas zu einfach.

Aus meiner Sicht fehlt es bei den Schweizer Campingplätzen an Flexibilität, gutem Service und Schlechtwetterprogrammen.

Ein Beispiel: Ich wollte letzten Sommer für 4 Tage in Disentis auf den TCS-Campingplatz. Da ich meine Ferien gerne stresslos habe, tauche ich – wenn möglich – nicht spontan auf und frage nach einem Stellplatz. Da aber nur Reservationen ab 7 Tagen angenommen wurden, habe ich entschieden meine Ferien an einem anderen Ort und dem Wetter angepasst zu machen. Hätte ich nämlich Reservieren können, so hätte ich auch die 4 Tage in Disentis verbracht. Deshalb muss der TCS in seinem Jahresbericht gar nicht jammern. Selber Schuld!

Auf der anderen Seite habe ich auch kleine Campingplätze besucht. Und wenn dort auch zur Hauptferienzeit quasi nur “Notbetrieb” herrscht, man 2 Stunden am Tag eine offene Rezeption hat und irgendwo auf einem ungepflegten Acker zelten muss, dann ist dies auch nicht so prickelnd. Es ist ja nicht so, dass ich 24/7 einen offenen Shop oder Restaurant erwarte. Wenn man aber nur schon für ein Glace jemanden zum Öffnen des Shops anrufen muss, dann wird es leicht mühsam.

Campieren ist eine Tätigkeit, die draussen gemacht wird. Das ist ja schon länger bekannt und das Wetter lässt sich ja bis heute auch nicht beeinflussen. Tja, leider haben dies einige Campingbetreiber noch immer nicht gemerkt… Mein Tipp: Setzt euch mal im Winter hin und überlegt euch einige Schlechtwetterprogramme, so dass die Kunden auch wenn es unerwarteterweise Regnen sollte, Ideen bekommen, was man machen kann. Und macht aktiv Werbung dafür; am besten schon auf der Webseite. Dann wissen die Kunden nämlich, dass sie auch bei schlechtem Wetter nicht “im Regen stehen”. Oder stellt zum Beispiel ein Spielzelt auf, damit Kinder auch bei Regen sich bewegen können und den Eltern nicht die letzten Nerven rauben. Ideen gäbe es viele. Hoffen wir, dass die Branche sich aus dem Jammertal bewegt und sich endlich bewusst wird, dass man sich auch beim Camping weiterentwickeln muss. So wie bei den Zelten: Baumwollzelte sind so gut wie weg und bald verschwinden auch die Zeltstangen und machen Platz für die “aufblasbaren” Zelte. Aber wehe, man vergisst die Pumpe zu Hause; dann können aktuell die meisten Campingplätze auch nicht weiterhelfen.

 

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Liebe Billag, wie bekomme ich meine Mehrwertsteuer zurück?

Danke unbekannter Mitbürger, der den steinigen Weg bis ans Bundesgericht in Kauf genommen hat. Nun ist es amtlich, dass die Billag die MwSt gar nicht hätte verrechnen dürfen.

Gut habe ich noch eine Rechnung von dem Verein offen. Da ziehe ich doch glatt die MwSt ab. Und wenn die Meckern wollen, dann gehe ich halt auch vor den Kadi.

Ich stelle die Radio- und TV-Empfangsgebühren ja nicht prinzipiell in Frage. Soll DeWeck doch seine halbe Kiste im Jahr bekommen. Die Alternative, nämlich gar kein SRF mehr und dafür 5+, 6+, 7+ etc. wäre auch nicht wirklich der Hit. Geschweige vom deutschen Trash-TV, um das man dann gar nicht mehr herumkommen würde. Und ab und zu macht auch das SRF tolle Sendungen oder kauft diese mit meinen Gebühren zumindest ein 😉

Was für mich aber unverständlich ist, ist der Fakt, dass heute schon faktisch jeder Haushalt die Billag-Gebühren bezahlen muss. Wieso spart man sich dann nicht die 30! Millionen Verwaltungskosten und verrechnet dies mit der normalen Steuer? Wieso muss man diesen verhassten Moloch mitfinanzieren? Natürlich wären dann ein paar nette Billag-Kontrolleure arbeitslos, aber die könnte man dann ja auch als Billet- oder Parkplatzkontrolleure (Politessen) einsetzen. Wäre für die ja fast das gleiche und würde eben der Gemeindekasse noch Kohle einbringen.

Falls jemand meint, dass er zu unrecht die Radio- und TV-Gebühren bezahlt, weil er/sie auf einem anderen Planeten lebt und keinen Empfang hat, dann soll man sich dies streichen lassen können. Man hätte ja mit der Aufhebung der Billag schon eine Manövriermasse von 30 Millionen Franken. Für das Geld könnte man ohne Verluste über 60’000 Ausnahmen machen ohne dass weniger Geld zum Verteilen da wäre! Bei der Kirchensteuer geht es ja auch. Wenn ich dann mit gutem Gewissen doch noch zur Kirche gehen kann, ist es trotzdem möglich sich als konfessionslos zu deklarieren und damit die Kirchensteuer einzusparen. Auch dort kommt der Pfarrer nicht an meine Haustür und prüft, ob ich noch bete oder gläubig bin. Zugegeben, das ist in einer grossen Stadt einfacher als auf dem Land, aber theoretisch auch dort machbar.

Für mich und viele Andere stellt sich aber ab heute nur noch die eine Frage: Wann bekommen wie die zu unrecht einkassierte MwSt wieder zurück? Und ja, mit Zinsen! Aber kommt mir ja nicht mit der Ansage, dass man dies im Computersystem nicht mehr rückwärts nachvollziehen kann, dann würde ich nämlich gleich mal den CIO und dessen Vorgesetzten auf die Strasse stellen. Die Daten sind/müssen da sein. Was es braucht, ist der Wille dazu und jemand der sich auch für den Kunden einsetzt und in ihm nicht nur einen potentiellen Gebührenunterschlager sieht!

 

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