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Stinkige Visitenkarte der Schweiz

Da ich öfters mit dem Flugzeug unterwegs bin, besuche ich auch ab und zu das stille Örtchen an einem Flughafen.

Aus meiner Zeit bei einem namhaften Schweizer Sanitärhersteller weiss ich, dass nur schlechtgeputzte Toiletten stinken. Frischer Urin stink nicht. Erst nach ein, zwei Tagen fängt dieser zu stinken an.

Letzte Woche bin ich also im Gate E des Flughafen Zürich und besuche vor dem Abflug die Toilette. Obwohl die Putzmannschaft gerade am Abschliessen der Reinigung war (der Boden wurde noch feucht aufgenommen und das macht man ja bekanntlich zum Schluss), hat die Toilette so schlimm gestunken, dass einige Passagiere wieder Rückwärts raus sind und sich auf die freundliche Toilette im Flieger gedulden wollten. Noch nie habe ich in der Schweiz eine solch stinkende Toilette in einem Gebäude gesehen, äh gerochen. Nicht mal im Hochsommer mit den wasserlosen Pissoirs an einem Festival. Wenn jemand Durchfall hat, dann riecht es ja entsprechend, aber so nach «Pisse», sorry für diesen Ausdruck, darf eine Toilette nie stinken. Dies ist ja eine super Visitenkarte für den Flughafen Zürich und auch die Schweiz. Das Letzte an was Touristen nach einer perfekten Woche in der Schweiz erinnern, ist der infernale Gestank der Toilette. Das kann doch nicht sein.

Aber eben genau das passiert, wenn man solche Aufgaben an externe Dienstleister vergibt und nur auf die Kosten schaut. Dann leidet die Qualität darunter und das Stink wortwörtlich zum Himmel.

Nachtrag 19.5.2015: In Terminal A war es heute in Ordnung.

 

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Das beste OS X Tool

Da ich seit Jahren an der Arbeit Windows und privat OS X verwende, kenne ich beide Betriebssysteme mit deren Vor- und Nachteilen.
OS X ist für mich natürlich das Betriebssystem der Wahl, aber eine Sache hat mich bis heute total genervt: Das Ausrichten/Positionieren der Fenster. Bei Windows 7 geht das ja so einfach. Nur das Fenster oben «packen» und auf die gewünschte Kante ziehen und loslassen. Schon wird das Fenster entsprechend skaliert and positioniert.
Bei OS X ist dies nicht möglich und ein Fenster in der maximalen Grösse anzuzeigen ohne in den Vollbildmodus zu gehen, bedeutet jedesmal manuelle Friemelei. Und das nervt massiv; bis heute hat Apple es nicht geschafft eine gescheite Lösung zu finden.

Jetzt habe ich ein kostenloses Tool gefunden, das genau dieses macht und sogar noch besser. Es heisst Spectacle und ist unter der eigenen Webseite (Installer) oder Github  (zum Selberbacken) herunterzuladen.

Nach der Installation kann man das aktive Fenster einfach durch Tastenkombination auf Vollgrösse bringen oder in eine Hälfte des Bildschirmes skalieren und positionieren. So gut und einfach, dass ich für dieses Tool sogar bezahlen würde. Und mit der Möglichkeit auf mehreren Schreibtischen arbeiten zu können, ist OS X in dieser Hinsicht beim Arbeitsworkflow nun perfektioniert worden. Und jetzt vermisse ich diese Funktion bei meiner täglichen Arbeit auf der Dose.
Dieses Tool ist ein absolutes Muss!

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How Dude are you?

Der Dude aus dem Film «The Big Lebowski» hat bei vielen Kultstatus. Mit einem neuen Tool kann nun jedermann herausfinden, wie viel Dude in ihm steckt.

Auf how-dude.me erzielt der originale Dude (gespielt von Jeff Bridges) auf der Dude-Skala 99 Punkte.

Ich habe 100%! Zumindest in meinem Alpöhi-Ferienlook auf der Baustelle. Mein Büro-Babyface bekommt dann nur noch 71%.

50 Franken für eine bessere Welt

Ich gebe es zu, bei Strassensammlungen für Hilfswerke gab und gebe ich nie etwas. Dort weiss man nie, wieviel des Geldes wirklich ankommen und was für die Drückertruppe ausgegeben wird. Und das ist manchmal mehr, als die in Not leidenden Personen bekommen.

Trotzdem habe ich mich nun entschieden zu spenden. Und zwar monatlich 50 Franken bei einer Sache, wo ich das Gefühl habe, dass meine Spende auch dort ankommt. Unter http://www.kinderhilfswerk-noah.org/ werden Paten für Waisenkinder in Syrien gesucht. Facebook-Seite. Ein Tropfen auf den heissen Stein, aber besser als nichts und ein Meer besteht ja bekanntlich auch nur aus vielen Tropfen…

Wir (meine Frau und ich) haben uns spontan für diese Hilfe entschieden. Wenn man selbst Kinder hat, dann treffen einen diese Schicksale noch tiefer. Wir haben uns für die 11-jährige Raean und deren Geschwister entschieden. Mehr Informationen werden wir jetzt per Post bekommen. Die Patenschaft ist für 12 Monate angelegt, wobei ich keinen Grund sehe, der Familie auch noch etwas länger zu helfen. Zumindest solange, bis man in Syrien wieder ein normales Leben führen kann.

Wenn man so Schicksale mitbekommt, dann bis ich umso dankbarer und glücklicher in der Schweiz zu leben. Uns geht es verdammt gut!

Rückläufige Übernachtungen auf Schweizer Campingplätzen

Und schon hört man das Jammern in aller Munde. Seit 2009 sollen die Übernachtungen um etwa 25 Prozent zurückgegangen sein.

Gut bin ich im Jahr einige Wochen und Wochenenden auf Zeltplätzen zu Hause. Genug Erfahrung, um hier meinen Senf dazu zu geben. Nebst zwei 2-Mann-Zelten, habe ich noch ein 4-Mann-Zelt und ein Familienzelt mit 40m². Je nach Anzahl Personen und Aufenthaltsdauer wird da kräftig variiert und von sehr spartanisch bis luxuriös mit aufblasbarem Ecksofa campiert.

Zum Thema: Natürlich war der letzte Sommer ziemlich besch…en. Ich habe einige Male ein nasses Zelt eingepackt, aber nur dem Wetter die Schuld an den schlechten Zahlen zu geben, ist mir etwas zu einfach.

Aus meiner Sicht fehlt es bei den Schweizer Campingplätzen an Flexibilität, gutem Service und Schlechtwetterprogrammen.

Ein Beispiel: Ich wollte letzten Sommer für 4 Tage in Disentis auf den TCS-Campingplatz. Da ich meine Ferien gerne stresslos habe, tauche ich – wenn möglich – nicht spontan auf und frage nach einem Stellplatz. Da aber nur Reservationen ab 7 Tagen angenommen wurden, habe ich entschieden meine Ferien an einem anderen Ort und dem Wetter angepasst zu machen. Hätte ich nämlich Reservieren können, so hätte ich auch die 4 Tage in Disentis verbracht. Deshalb muss der TCS in seinem Jahresbericht gar nicht jammern. Selber Schuld!

Auf der anderen Seite habe ich auch kleine Campingplätze besucht. Und wenn dort auch zur Hauptferienzeit quasi nur “Notbetrieb” herrscht, man 2 Stunden am Tag eine offene Rezeption hat und irgendwo auf einem ungepflegten Acker zelten muss, dann ist dies auch nicht so prickelnd. Es ist ja nicht so, dass ich 24/7 einen offenen Shop oder Restaurant erwarte. Wenn man aber nur schon für ein Glace jemanden zum Öffnen des Shops anrufen muss, dann wird es leicht mühsam.

Campieren ist eine Tätigkeit, die draussen gemacht wird. Das ist ja schon länger bekannt und das Wetter lässt sich ja bis heute auch nicht beeinflussen. Tja, leider haben dies einige Campingbetreiber noch immer nicht gemerkt… Mein Tipp: Setzt euch mal im Winter hin und überlegt euch einige Schlechtwetterprogramme, so dass die Kunden auch wenn es unerwarteterweise Regnen sollte, Ideen bekommen, was man machen kann. Und macht aktiv Werbung dafür; am besten schon auf der Webseite. Dann wissen die Kunden nämlich, dass sie auch bei schlechtem Wetter nicht “im Regen stehen”. Oder stellt zum Beispiel ein Spielzelt auf, damit Kinder auch bei Regen sich bewegen können und den Eltern nicht die letzten Nerven rauben. Ideen gäbe es viele. Hoffen wir, dass die Branche sich aus dem Jammertal bewegt und sich endlich bewusst wird, dass man sich auch beim Camping weiterentwickeln muss. So wie bei den Zelten: Baumwollzelte sind so gut wie weg und bald verschwinden auch die Zeltstangen und machen Platz für die “aufblasbaren” Zelte. Aber wehe, man vergisst die Pumpe zu Hause; dann können aktuell die meisten Campingplätze auch nicht weiterhelfen.

 

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STIHL GS 461 Gesteinschneider

Wenn Kettensägen, dann von STIHL. Es gibt fast keine cooleren Männerspielzeuge für den ambitionierten Heimwerken.

Die GS 461 kann sogar Stein und Stahlbeton durchtrennen. Auf Youtube gibt’s dazu verschiedene Filmchen. In der Praxis funktioniert das Sägen von Beton auch sehr gut. Man(n) wird dabei zwar vom Kühl- und Reinigungswasser geduscht, aber sonst geht das Teil durch den Stein wie durch Butter.

Der Wermutstropfen ist der happige Preis von Rund 2’500 Franken/Euro. Das bedeutet, dass man das Teil nicht so einfach im Hobbybudget unterbringen kann. Lohnt sich aber allemal bei ausführlichen Renovierungsarbeiten.

Ein weiterer Schwachpunkt ist die Qualität der Zukaufteile von STIHL. Wenn vom Wasserventil ein Schraubenkopf schon nach zwei Tagen zu rosten anfängt, dann stimmt aus meiner Sicht etwas mit der Qualität nicht. Es kann ja nicht sein, dass ich ein Produkt, das offensichtlich bei sachgemässer Benutzung nass wird, nach Gebrauch komplett abtrocknen muss, um Rost zu vermeiden. Hier muss STIHL ganz klar nachbessern und vor allem bei den Lieferanten die Qualität besser im Griff haben. Natürlich ist auf der Maschine noch Gewährleistung, aber es bleibt ein fader Nachgeschmack übrig, denn was ist mit all den Teilen, die ich im Innern der Maschine nicht sehe? Verrotten diese schön unerkannt? Ich würde nicht gerade von “Rost-Gate” reden, doch da muss der Hersteller nochmals über die Bücher gehen.

GS461_Schraube

 

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Liebe Billag, wie bekomme ich meine Mehrwertsteuer zurück?

Danke unbekannter Mitbürger, der den steinigen Weg bis ans Bundesgericht in Kauf genommen hat. Nun ist es amtlich, dass die Billag die MwSt gar nicht hätte verrechnen dürfen.

Gut habe ich noch eine Rechnung von dem Verein offen. Da ziehe ich doch glatt die MwSt ab. Und wenn die Meckern wollen, dann gehe ich halt auch vor den Kadi.

Ich stelle die Radio- und TV-Empfangsgebühren ja nicht prinzipiell in Frage. Soll DeWeck doch seine halbe Kiste im Jahr bekommen. Die Alternative, nämlich gar kein SRF mehr und dafür 5+, 6+, 7+ etc. wäre auch nicht wirklich der Hit. Geschweige vom deutschen Trash-TV, um das man dann gar nicht mehr herumkommen würde. Und ab und zu macht auch das SRF tolle Sendungen oder kauft diese mit meinen Gebühren zumindest ein 😉

Was für mich aber unverständlich ist, ist der Fakt, dass heute schon faktisch jeder Haushalt die Billag-Gebühren bezahlen muss. Wieso spart man sich dann nicht die 30! Millionen Verwaltungskosten und verrechnet dies mit der normalen Steuer? Wieso muss man diesen verhassten Moloch mitfinanzieren? Natürlich wären dann ein paar nette Billag-Kontrolleure arbeitslos, aber die könnte man dann ja auch als Billet- oder Parkplatzkontrolleure (Politessen) einsetzen. Wäre für die ja fast das gleiche und würde eben der Gemeindekasse noch Kohle einbringen.

Falls jemand meint, dass er zu unrecht die Radio- und TV-Gebühren bezahlt, weil er/sie auf einem anderen Planeten lebt und keinen Empfang hat, dann soll man sich dies streichen lassen können. Man hätte ja mit der Aufhebung der Billag schon eine Manövriermasse von 30 Millionen Franken. Für das Geld könnte man ohne Verluste über 60’000 Ausnahmen machen ohne dass weniger Geld zum Verteilen da wäre! Bei der Kirchensteuer geht es ja auch. Wenn ich dann mit gutem Gewissen doch noch zur Kirche gehen kann, ist es trotzdem möglich sich als konfessionslos zu deklarieren und damit die Kirchensteuer einzusparen. Auch dort kommt der Pfarrer nicht an meine Haustür und prüft, ob ich noch bete oder gläubig bin. Zugegeben, das ist in einer grossen Stadt einfacher als auf dem Land, aber theoretisch auch dort machbar.

Für mich und viele Andere stellt sich aber ab heute nur noch die eine Frage: Wann bekommen wie die zu unrecht einkassierte MwSt wieder zurück? Und ja, mit Zinsen! Aber kommt mir ja nicht mit der Ansage, dass man dies im Computersystem nicht mehr rückwärts nachvollziehen kann, dann würde ich nämlich gleich mal den CIO und dessen Vorgesetzten auf die Strasse stellen. Die Daten sind/müssen da sein. Was es braucht, ist der Wille dazu und jemand der sich auch für den Kunden einsetzt und in ihm nicht nur einen potentiellen Gebührenunterschlager sieht!

 

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Tom Clancy – Command Authority

Ich gebe es zu: ich bin ein Fan von Jack Ryan seitdem ich vor ca. 15 Jahren Rainbow Six von einem Arbeitskollegen bekommen hatte .

Inzwischen habe ich das Buch auch nochmals als ebook gelesen.

Deshalb habe ich auch Command Authority auf die Seite gelegt, um es zum richtigen Zeitpunkt lesen zu können und das war nun in den Ferien. Also habe ich mit Spannung und Vorfreude angefangen dieses Buch zu lesen .

Zum Faszinierenden am Buch: Schon 2013 handelt das Buch von einem Einmarsch der Russen in der Ukraine. Namen wie Donezk und auch die Besetzung der Krim werden beschrieben. So wie es leider ein Jahr später Realität wurde.
Wie immer wird in dieser Buchreihe detailliert auf die verwendeten Waffen eingegangen und Szenen beschrieben, die ich mir in der Realität so gut vorstellen könnte. Und natürlich retten die USA am Schluss wieder die unfähigen Europäer. Wäre ja erstaunlich, wenn es nicht so wäre. Das die Russen dabei wieder ihr Fett abbekommen und so wirklich alle Klischees erfüllen ist ja wohl klar. Aber wie zu Beginn schon erwähnt, bin ich ein Fan dieser Buchreihe und sehe darüber hinweg. Sogar wenn man bei dem fiktiven Personen eine ukrainische Oppositionsführerin mit hochgesteckten Zöpfen hat und der russische Präsident von KGB abstammt…

Wie gesagt, da bin ich nicht mehr ganz so neutral. Trotzdem habe ich die Geschichte, welche sonst einigermassen Solide daherkommt, an einem Punkt nicht abgekauft. Und zwar dort, wo sich das Team von Rainbow Six anhand eines Fotos entschliesst mal in die Ukraine zu fliegen und dort zu prüfen, wieso sich dort ein russischer Mafiosi herumtreibt. Einfach so, da sie nichts besseres zu Urin hatten, als den CIA in den Garten zu pinkeln. Leider, denn nach diesem Zeitpunkt – und das war noch ziemlich am Anfang des Buches – waren für mich auch die folgenden Kapitel auf Sand gebaut. Damit hat aus meiner Sicht der Autor die ganze Geschichte kaputt gemacht.
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Häusle bauen

Als „Bürogummi“ geniesst man ja sich Ferien in denen man sich körperlich betätigen muss. Deshalb verbringe ich einen Teil meiner in den Bergen und helfe meinem guten Freund beim Neubau seines Balkons .
Nach zwei Tagen habe ich folgende Erkenntnis:

  1. Zimmermann ist ein cooler Job .
  2. Stihl hat eine Motorsäge, die auch Beton schneiden kann. Und es funktioniert auch super.
  3. Den Pythagoras kann man auch in der Praxis einsetzen und braucht diesen auch auf dem Bau.
  4. Man kann eine Gerüst auch in steilen Hang bauen.
  5. Auf der Baustelle kann es zum Mittagessen auch mal Rehrücken geben.
  6. Körperliche Müdigkeit ist auch mal ein schönes Gefühl.
  7. Gnägi ist ein optimales Kleidungsstück für den Bau und den alten Ordonanzgurt kann man dafür auch für brauchen .

So, jetzt geniesse ich mein Feierabendbier.

 

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Joey Kelly – America for Sale

Das Buch hört sich vom Konzept her ja schon mal interessant an: Einmal quer durch die USA von West nach Ost, ohne Geld in der Tasche. Alles Geld zum Leben muss erarbeitet werden und geschlafen wird nur „auf der Strasse“.

Somit gehe ich mit einigen Erwartungen in das erste Kapitel hinein und werde umgehend enttäuscht. Joey nimmt dank seiner Bekanntheit am ersten Tag beinahe die komplette Reisekasse als „Almosen“ rein. Schön für Joey, aber ein Nobody hätte hier keine Chance gehabt. Die zweite Enttäuschung ist die eigentliche Reise. Nicht dass diese interessant wäre, jedoch wird zu 2/3 im Buch über Joey’s Extremwettkämpfe oder die Geschichte der Kelly Family erzählt. Eigentlich müsste das Buch wie folgt heissen: Zurück in die USA, um nochmals die Geschichte der Kelly Family zu erzählen…“. Nur dass bei diesem Titel niemand das Buch lesen möchte.

Nun aber das Interessante über das Buch. Obwohl ich kein Fan der Kelly Family war oder jemals werde, hat mir das Buch gefallen, da ich unbelastet etwas über deren Geschichte erfahren habe. Die unbelastete Art hat es geschafft eine gewisse Sympathie für diese langhaarigen schlechtgekleideten Iren zu spüren. Joey kenne ich nur von seinen Auftritten aus den verschiedenen TV-Total-Ablegern, wo er eher als etwas eingebildet erscheint. Wobei ich jetzt mehr das Gefühl habe, dass er einfach der knallharte Wettkämpfer ist, der den unbedingten Willen zum Siegen hat und deshalb ein wenig schief rüberkommt.

Eine weitere Kritik am Buch: Alles wird bis ins Detail erklärt, so dass es auch jeder noch so ungebildete Geschichtsignorant versteht. Vielleicht hat man sich dabei auch die Zielgruppe der TV-Total-Zuschauer als Messlatte genommen… Ist zwar nett für die Doofen, aber für mich war eine Erklärung zum Grund von Ground Zero oder 9/11 total überflüssig. Wie auch was die NRA ist und dass man in den USA alles mit dem Auto erledigt uvm.

Fazit: Leichte Lesekost, angenehm aber ohne literarische Höhepunkte geschrieben. Ideal als Lesestoff für den Urlaub oder auf lange Reisen. Und macht Lust Joey persönlich kennen zu lernen. Scheint mir doch ein netter Kerl zu sein, der trotz seiner Geschichte auf dem Boden geblieben ist.

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